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Gisela Taucher-Scholz, GSI
Ein hoher Anteil des Erbgutes besteht aus nicht kodierenden, sich wiederholenden DNA-Sequenzen, die eng mit Protein verpackt als sogenanntes Heterochromatin im Zellkern vorliegen. Strahleninduzierte Doppelstrangbrüche in diesen sich wiederholenden DNA-Bereichen könnten vermehrt zu Schäden im Erbgut der Zelle und damit zur Krebsentstehung führen. Anhand früherer Untersuchungen ging man davon aus, dass Heterochromatin eine Barriere für die Reparatur von DNA-Schäden darstellt. GSI-Wissenschaftler setzten nun hochpräzise Ionen-Mikrobestrahlung ein, um in diesen dichten DNA-Bereichen von Mäusezellen gezielt DNA-Schäden zu produzieren. In lebenden Zellen konnte so an DNA-Brüchen im Heterochromatin eine schnelle Aktivierung von Reparaturproteinen beobachtet werden. Weiter war eine Auflockerung der dichten DNA-Bereiche zu beobachten. Der DNA-Bereich mit den Doppelstrangbrüchen wird dann innerhalb von ca. 20 min an den Rand des Heterochromatins umgelagert und dort langsam repariert.
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Am 4. Juli 2011 wurde das neue KFSI für die Periode 2011 bis 2014 gewählt. Die Mitglieder sind Prof. Wolfgang Bolse (stellvert. Vorstzender), Prof. Günther Dollinger (Vorsitzender), Prof. Hans Hofsäss, Prof. Carsten Ronning, Prof. Rainer Krause-Rehberg, PD Manfred Deicher. Vertreter sind Dr. Jürgen Fassbender, Dr. Christoph Hugenschmidt und Dr. Christina Trautmann.
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Das Programm PNI der Helmholtz-Gesellschaft umfaßt den Betrieb und die Weiterentwicklung von Großgeräten, an denen Photonen (P), Neutronen (N) und Ionen (I) erzeugt werden. Die Darstellung des Programms auf der Webseite der Helmholtz-Gesellschaft ist nun deutlich erweitert worden, es finden sich dort sowohl Kontakt- als auch Hintergrundinformationen zum PNI-Programm.
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Die Helmholtz-Gemeinschaft baut eine Plattform auf, um Detektortechnologien und Detektorsysteme weiter zu entwickeln. Dabei werden die Kompetenzen aus sieben Helmholtz-Zentren, zwei Helmholtz- Instituten und bisher elf Universitäten und sieben weiteren Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland mit eingebunden. Die Plattform wird von 2012 bis 2016 mit 13 Mio. Euro als Portfoliothema gefördert. Ziel ist es, Technologien zum Aufbau hochintegrierter Detektoren für Photonen, Neutronen sowie geladene Teilchen weiter zu entwickeln, die Datenübertragung und -auswertung zu optimieren sowie exemplarische Detektorprototypen zu entwerfen und zu bauen.
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