|
|
Bei der Spektroskopie wird das Energiespektrum der Strahlung untersucht, die aus einer Probe im Neutronenstrahl austritt. |
|
Thermische Neutronen haben Wellenlängen im Bereich von Atomabständen und ihre Energien liegen in derselben
Größenordnung wie die elementare Anregungen. Deshalb erlaubt es die Neutronenspektroskopie, Wechselwirkungen zwischen den Atomen
detailliert zu untersuchen. Gitterschwingungen in einem Kristall beispielsweise, werden bei der Beugung zu einem Energieübertrag
an die Neutronen führen. Mit der Messung der Energiedifferenz der Neutronen vor und nach der Beugung lassen sich
nicht nur die Bindungskräfte und dynamische Gleichgewichtseigenschaften quantitativ bestimmen, sondern auch die Veränderung
der chemischen Bindung aufgrund von Reaktionen in Festkörpern zeitlich verfolgen. Die verschiedenen Spektrometertypen erlauben
Messungen bei unterschiedlichen Auflösungsbereichen. Es kann deshalb sinnvoll sein, eine Substanz mit verschiedenen Spektrometern zu
untersuchen. Doch auch wenn man sich auf einen Typ beschränkt, kann man die Auflösung und den Neutronenfluß variieren - für jedes Experiment
muß ein Kompromiß zwischen Auflösung und Intensität gefunden werden.
|
Quellen:
"Wozu brauchen Chemiker Neutronen? - GDCH" und Skript "Neutron Scattering" vom FZ Jülich.
|
Quelle:
Skript Prof. Ludwig, Universität Dortmund
|
|
|
|
|
|
|